Termine

  • Fraktionssitzung, öffentlich
    am 13 Januar 2020 um 18:30
    @ Kolpinghaus

  • auch auf Facebook...
    Fragen an die Fraktion

    UCW vor Ort

    UCW auf der Beachvolleyball – Anlage in Dahl

    Am 12.08.2017 wurde die neue Beachvolleyballanlage des VC SFG Olpe eröffnet. Die Anlage wurde
    mit Fördergeldern der Stadt Olpe, aber auch mit viel Eigenleistung der Vereinsmitglieder errichtet.
    Im Zuge der Gewährung der Fördermittel wurde durch die UCW Olpe angeregt, dass auch Nichtmitglieder die
    Möglichkeit haben, an bestimmten Tagen den Beachvolleyballplatz zu benutzen. Seitens des Vereins sind
    jeweils Mittwochs die Türen für Interessenten und Neugierige geöffnet.

     

    Die UCW Olpe ließ es sich nicht nehmen, die Anlage selbst zu begutachten
    und mit den Vereinsmitgliedern und anderen Begeisterten mehrere Sätze zu spielen.
    Unter sachkundiger Anleitung bekamen wir die Spielregeln erklärt und hatten dann
    ausgiebig Zeit einige Bälle zu spielen. Fazit unseres Besuchs:

    Wir sind sehr froh, dass die Stadt Olpe diese Trendsportart gefördert hat und die Spielfelder
    entstanden sind. Wir wünschen dem Volleyballclub VC SFG weiterhin viel Erfolg und sind uns sicher, dass
    hier mit Sicherheit das ein oder andere neue Talent entdeckt wird.

    UCW vor Ort in Günsen

    Im Rahmen unserer Besuchsreihe „UCW vor Ort“, bei der wir uns in unregelmäßigen Abständen über Gewerbebetriebe, Windparks oder andere kommunalpolitisch interessante Themen informieren, trafen sich am vergangenen Donnerstag UCW-Mitglieder beim neu errichteten Stall des Bauern Wacker aus Günsen.

    Die Familie Wacker betreibt in Günsen einen der wenigen Vollerwerbsbauernhöfe im Stadtgebiet Olpe und hat im Rahmen einer Aussiedlung eine große Stallanlage oberhalb von Günsen errichtet, die im Frühjahr 2017 ihren Betrieb aufnahm. Da war das Interesse natürlich groß, wie solch ein moderner Stall arbeitet.

    Familie Wacker erwartete uns, zeigte uns die Stallanlage und beantwortete interessierte Fragen ausführlich, wobei wir auch den Betrieb im Stall und am Melkroboter aus nächster Nähe beobachten konnten. Aktuell betreibt der Landwirt seine Milchwirtschaft mit 70 Kühen, die sich überwiegend in der knapp 1.700 m² großen, mit einem Güllelager unterkellerten Stallanlage aufhalten. Die Kühe bewegen sich frei in diesem Stall auf einem gut begehbaren und regelmäßig durch einen Reinigungsroboter gesäuberten Bodenrost, durch den die Ausscheidungen der Tiere unmittelbar in das 2.000 m³ fassende Güllelager fallen. Auch wenn der Stall theoretisch bis zu 200 Kühe beherbergen könnte, ist aktuell nur eine Auslastung von etwa 80 Kühen geplant.

    Herzstück der Anlage ist der vollautomatische Melkroboter. Von leckerem Kraftfutter angelockt kommen die Kühe von alleine in den Melkstand. Der Roboter säubert zunächst mit rotierenden Bürsten das Euter, ehe die Melktöpfe lasergesteuert zielgenau an die Zitzen angesetzt werden und der Melkvorgang beginnt. Das passiert mehrmals am Tag, wobei computergesteuert anhand von Gewicht und Milchgabe die Menge des Kraftfutters berechnet und automatisch in den Melkstand eingebracht wird. Das führt natürlich bei den hungrigen Kühen dazu, dass sie auch schon einmal etwas öfter den Melkstand in Erwartung einer leckeren Mahlzeit aufsuchen. Wenn der Computer aber das Maximum an Kraftfutter errechnet hat und dieses Maximum erreicht ist, dann muss das Leckermaul den Melkstand auch schon einmal unverrichteter Dinge, ungemolken und ohne Imbiss wieder verlassen; Rekordhalterin ist eine junge Rinderdame, die den Melkstand an einem einzigen Tag 98 Mal aufgesucht hat.

    Sämtliche Werte der Tiere werden durch Sensoren am Tier erfasst, vom Computer aufgezeichnet und können dort abgerufen und kontrolliert werden. Bis zu 30 Liter gibt eine solche Milchkuh am Tag. Gefüttert wird hauptsächlich Silage, die von Familie Wacker auf den Wiesen in extensiver Grünlandwirtschaft hergestellt wird. Es werden also weder Dünger, noch Pflanzenschutzmittel gestreut!

    Solch eine moderne Stallanlage hat natürlich ihren Preis, den der Besitzer immerhin mit einer niedrigen siebenstelligen Summe bezifferte. Allein die als Matratzen bezeichneten Schlaflager der Kühe haben etwa 25.000,- € gekostet! Aber, wie sagte der Landwirt doch: „Wir haben hier keinen Stall gebaut, sondern als Gewerbebetrieb einen Arbeitsplatz errichtet und gesichert. Da sind Investitionen in die Zukunft dringend erforderlich.

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Mit einer Fülle neuer Eindrücke und nach ausführlichen Gesprächen beendeten wir die Besichtigung nach knapp zwei Stunden mit dem letzten Eindruck, dass bei den Kühen auch Wellness nicht zu kurz kommt: Eins der Rinder stand gerade unter einer automatisch rotierenden Bürstenwalze und ließ sich genüsslich den Rücken massieren.

    Unabhängige „vor Ort“

    Meggen 01Im Rahmen ihrer politischen Arbeit befassen sich die Unabhängigen in der Stadt (UCW Olpe) und im Kreis Olpe (UWG des Kreises Olpe) u.a. mit den Themen Bevölkerungs-, Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst.
    Nachdem sich Mitglieder der Wählergemeinschaften bei verschiedenen Gelegenheiten über die Feuerwehren informiert hatten, stand nunmehr aus aktuellem Anlass ein Besuch bei der DLRG auf dem Programm.
    Dabei steht das Kennenlernen der verschiedenen in diesen Bereichen tätigen Organisationen und ihrer Arbeit im Mittelpunkt. Auch Probleme wie die Auswirkungen des demographischen Wandels bei den ehrenamtlichen Helfern und die Bezuschussung von Rettungsgerät aus öffentlichen Kassen werden thematisiert und diskutiert.

    Meggen 15

    Zurzeit führt der DLRG-Bezirk Süd Sauerland einen Lehrgang zur Aus- und Fortbildung von Strömungsrettern durch.
    Bei ihrer Tätigkeit sind die Strömungsretter in hohem Maße auf den Einsatz von seiltechnischen Hilfsmitteln angewiesen. Das Beherrschen des Abseilens auch aus großen Höhen ist daher äußerst wichtig.
    Abseilen von ganz oben -vom Förderturm eines ehemaligen Bergwerks- stand daher auf dem Stundenplan der Strömungsretterausbildung am 09.03.2014. Für die praktischen Ausbildungsblöcke nutzte die DLRG das Gelände und den Förderturm des Bergwerkmuseums „Schacht Sicilia“ in Lennestadt-Meggen, wo sie von den Unabhängigen besucht wurden. Diese nahmen neben beeindruckenden Bildern von den Aktionen am Förderturm jede Menge Informationen über die ehrenamtliche Arbeit der DLRG mit nach Hause.

    Unabhängige „vor Ort“

    vorortUnabhängige informieren sich über Windkraft. UCW Olpe und UWG des Kreises Olpe informieren sich über Windkraftanlagen im Bürgerwindpark Hilchenbach. Energiewende und EEG-Umlage sind derzeit Themen, die auf allen Entscheidungsebenen, ob im Bund, im Land oder in den Kommunen heftig diskutiert werden. Die geplante Gesetzesänderung bei der Förderung alternativer Energien, die starke Belastung der Privathaushalte durch gestiegene Strompreise, die Kritik verschiedener Gesellschaftsgruppen und Bürger gegenüber Standorten im Wald und der befürchtete Verlust an Attraktivität der Region als Urlaubs- und Erholungsgebiet tragen dazu bei, dass es zu kontroversen Diskussionen in Gesellschaft und Politik kommt. Zusätzliche Brisanz hat das Thema durch die Insolvenz der Firma Prokon erhalten. Diese hat auch Kleinanleger mit einer hohen Rendite beim Bau und der Vermarktung von Windkraftanlagen geködert. Sachgerechte und kompetente Entscheidungen, sofern sie in kommunaler Verantwortung getroffen werden müssen, bedürfen einer breit gestreuten Information. Dabei sollen möglichst viele Interessengruppen gehört und die Erkenntnisse daraus bewertet werden. Die beiden unabhängigen Wählergemeinschaften, die UCW Olpe und die UWG des Kreises Olpe haben deshalb die Gelegenheit genutzt, vor Ort dem Bürgerwindpark Hilchenbach einen Besuch abzustatten, wo ihnen der Geschäftsführer der Rothaarwind GmbH Günter Pulte nicht nur die Anlage selbst präsentierte sondern anschließend sehr ausführlich über die Konzeption dieses Bürgerwindparks und seine Entstehungsgeschichte informierte. Er ging dabei auch auf die Vorteile ein, die ein Bürgerwindpark für die Bürger und die beteiligten Kommunen bietet. Wertschöpfung und Erträge aus solchen Anlagen bleiben im heimischen Raum und werden nicht externen Betreibern überlassen. Viele Fragen der Unabhängigen bezogen sich auch auf technische Details, Genehmigungsverfahren, finanzielle Aspekte im Hinblick auf die beteiligten Bürger und Kommunen sowie die Akzeptanz solcher Anlagen in der Öffentlichkeit. Darüber hinaus wurde vor dem Hintergrund zu erwartender Änderungen im Bereich der erneuerbaren Energien im Bund und im Land intensiv über die möglichen Konsequenzen für die Bürger diskutiert. Die UCW Olpe sieht das Thema Energiepolitik als eines der zentralen Politikfelder in den nächsten Jahren auch auf kommunaler Ebene. Erkundungen im heimischen Raum zu kommunalpolitisch wichtigen Themen sollen auch in Zukunft dazu beitragen, die Kompetenz der Unabhängigen im Hinblick auf ihre politische Arbeit zu stärken.